Warum steht bei Champagner nur selten ein Jahrgang?

Für Jahrgangs-Champagner muss man im Allgemeinen (deutlich) deutlich tiefer in die Tasche greifen als für Champagner ohne Jahrgang. Aber was unterscheidet eigentlich Champagner aus Flaschen, auf denen ein Jahrgang vermerkt ist und solche, bei denen das nicht der Fall ist?

Champagner ist nicht gleich Champagner, schon einen Jahrgangschampagner probiert?

Jahrgangs-Champagner repräsentiert die einzigartige Identität eines Jahres

Anders als bei Champagnern ohne Jahrgang wird Jahrgangs-Champagner allein aus den Grundweinen eines bestimmten Jahres produziert. Das entsprechende Jahr ist dann auf dem Etikett der Flasche zu finden. Dies geschieht eigentlich nur in solchen Jahren, in denen die Traubenqualität so beschaffen ist, dass sie ohne Verschnitt mit Jahrgangsfremden Weinen einen hervorragenden Champagner mit der einzigartigen Identität dieses Jahres verspricht. Somit bleibt der Vermerk eines Jahrgangs auf dem Etikett eine Besonderheit.

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Ist Jahrgangs-Champagner 'besser' als jahrgangsloser Champagner?

Viele Kenner und Liebhaber schätzen die von der Natur in jenem Jahr in den Trauben geprägten individuellen Geschmack von Jahrgangschampagner. Das Zusammenspiel von Sonne, Regen, Frost, Hagel, Schädlingen und Pilz nur eines Jahres prägen den Charakter dieser Champagner. Bei den sogenannten „jahrgangslosen“ Champagnern kommt es dafür auf den gekonnten Verschnitt mit Weinen verschiedener Jahre an. Es wäre also korrekter statt von jahrgangslosen von 'Multi-Jahrgangs-Champagner' zu sprechen.